Die vierte Folge der Gesprächsreihe »Europäische Perspektiven« hat einen besonderen Kontext: In Freiburg findet vom 20. bis 29. Mai das Freiburger Theater-Festival statt. Die Veranstalter wählten als Ausgangspunkt für die Konzeption des Festivalprogramms das Motto »Performing Democracy«. Sie haben die Katholische Akademie eingeladen, eine Folge der »Europäischen Perspektiven« im Rahmen des Festivals zu veranstalten und dabei die demokratische Verfassung der EU zum Thema zu machen. Diese wird im Allgemeinen mit dem negativen Schlagwort »Demokratiedefizit« belegt. Doch was sind die Merkmale dieses Mangels und warum ist es offensichtlich so schwer, ihn zu beheben? Gibt es überhaupt ernsthafte Bemühungen dazu, oder würde ein »mehr« an Demokratie die EU in ihrer jetzigen Form sehr schnell in Frage stellen?
Mitwirkende:
Daphne Büllesbach (Geschäftsführerin der Humboldt- Viadrina Governance Platform, Berlin)
Prof. Dr. Ireneusz Pawel Karolewski (Politische Theorie und Demokratieforschung, Universität Leipzig)
Prof. Dr. Kilian Klaus Patel (Europäische Geschichte, LMU München)
Gesprächsleitung:
Josef Mackert (Studienleiter, Katholische Akademie, Freiburg)
Dr. Winfried Veit (Politikwissenschaftler und Publizist, Freiburg/Zagreb)