Ein unerfüllter Kinderwunsch kann einer der Gründe sein, die Paare aus Deutschland dazu bringen, Leihmütter in Indien und anderen Ländern zu beauftragen, ein Kind für sie auszutragen. Die Wunscheltern umgehen dabei rechtliche Grenzen und betreten moralisches Neuland. Die Theatergruppe »Flinn Works« hat zu diesem Thema in fünf Ländern recherchiert, um der transnationalen Leihmutterschaft auf den Grund zu gehen. Aus dem Material dieser Recherchen haben sie ein Theaterstück entwickelt, das die Frage stellt, ob diese Form der Leihmutterschaft für die Betroffenen ein Segen der Medizin oder eine Kolonialisierung der Körper ist. Im Anschluss kann eine Vorstellung von »Global Belly« besucht werden.
Mitwirkende:
Lisa Stepf (Darstellerin, Berlin)
Sophia Stepf (Regisseurin, Berlin) T
Tamina Teiß (Dramaturgin, Theater Freiburg)
Studienleiter:
Josef Mackert