Aachen, Erfurt, Freiburg, Hamburg, 21.10.2025: „Wir schaffen Dialogräume zu den brennenden gesellschaftlichen und kirchlichen Fragen und suchen darin nach Lösungen zusammen mit allen politischen und weltanschaulichen Gruppierungen, außer der extremen Rechten“, so Angela Reinders, Ko-Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Akademien im deutschsprachigen Raum und Direktorin der Akademie des Bistums Aachen.
Rückschau
Am 6. Oktober startete die neue Afterwork-Reihe „Häppchen und Horizonte“ für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erzdiözese Freiburg. Zur Premiere war der Journalist und Rad-Enthusiast Ingwar Perowanowitsch zu Gast.
Die Schau im Karl Rahner Haus zeigt einfühlsame, ernste Porträts von queeren Katholikinnen und Katholiken. Der Fotograf Martin Niekämper hat sie in Kirchenräumen in Szene gesetzt. Mit Licht und Schatten.
Video-Dokumentation
Am 18. Juli 2025 widmete sich ein Studientag in der Katholischen Akademie Freiburg den beiden in Theologie und Kirche zentralen Begriffen „Synodalität“ und „Subsidiarität“; und konkret der Frage, wie diese beiden Prinzipien als Leitideen auch den umfassenden pastoralen Strukturprozess im Erzbistum Freiburg „Kirchenentwicklung 2030“ prägen. Der Studientag fand in Zusammenarbeit mit dem „Ausschuss Kirchenentwicklung“ im Diözesanrat des Erzbistums Freiburg statt.
Seminar - 22.07.2025
Es ist eine große Herausforderung, mit emotionalen Krisen und Suizidwünschen gut umzugehen. Gerade auch in der Altenhilfe und Hospizarbeit. Im Seminar „Menschen mit Todeswünschen zugewandt begegnen. Dableiben, zuhören, handeln“ haben sich 14 Teilnehmende mit Fragen rund um diese herausfordernde Thematik beschäftigt. Im Fokus stand das Anliegen, Todeswünsche von Bewohnerinnen und Bewohnern bzw. begleiteten Personen ernst nehmen zu wollen – und Gesagtes eben nicht zu bagatellisieren oder gar einfach davon abzulenken. Dabei wurde gemeinsam auf zweierlei hingearbeitet: Sprachfähigkeit und Sensibilität.
Veranstaltung - 02.-04.07.2025
„Wenn die Welt zusammenbricht …“ – unter diesem Titel luden die Veranstalter zu den 26. Süddeutschen Hospiztagen in die Katholische Akademie Freiburg ein. Rund 150 Teilnehmende aus Hospizdiensten, Palliative Care, Seelsorge, Pflege und Bestattungskultur kamen zusammen, um drängende Fragen unserer Zeit zu diskutieren: Wie kann hospizliches Denken und Handeln Orientierung bieten, wenn die Welt im Großen wie im Kleinen ins Wanken gerät?
Mit großer Zufriedenheit und neuem Schwung für die eigene Praxis blicken 22 Teilnehmende auf das fünftägige Seminar „Spiritual / Existential Care interprofessionell (SpECi)“ zurück, das im Frühjahr 2025 in der Katholischen Akademie Freiburg stattfand. Das berufsgruppenübergreifende Seminar war ein voller Erfolg – inhaltlich tiefgehend, methodisch vielfältig und praxisnah zugleich. Aufgrund der durchweg positiven Rückmeldungen wird das Seminar im Jahr 2026 erneut angeboten.
In einer zunehmend alternden Gesellschaft gehört Demenz zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Die dreiteilige Online-Veranstaltungsreihe „Demenz“, die im Frühjahr 2025 an drei Abenden stattfand, bot allen Interessierten die Möglichkeit, sich fundiert, praxisnah und mit unterschiedlichen Perspektiven dem Thema Demenz zu nähern. Zwischen 150 und 280 Teilnehmende pro Abend zeigen: Das Interesse ist groß – und das Thema geht uns alle an.
Im Leben und im Sterben sind Menschen so vielfältig wie einzigartig. Der Tod scheint dann alle zu einen. Im Jahr 2025 fragt die Messe Leben und Tod: „Am Ende … sind wir alle gleich?“ Die Frühlingsausgabe (16. und 17. Mai 2025) ging vor ein paar Wochen in Bremen zu Ende. Im Herbst (17. und 18. Oktober 2025) wird die Messe mit demselben Thema in Freiburg zu Gast sein.
Online-Veranstaltung - 17.01.2025
Knapp 300 Teilnehmende kamen zusammen, um sich online über das Thema "Sterbetrauer" zu informieren und sich miteinander auszutauschen. Der Nachmittag bildete den Abschluss der dreiteiligen Reihe "Wenn alles anders ist …", die vom Palliative Care Forum gemeinsam mit dem Erzbischöflichen Seelsorgeamt, dem Institut für Pastorale Bildung und der Katholischen Akademie Freiburg durchgeführt wurde.
Seminar - 20./21.11.2025
Der Wunsch, angesichts als unerträglich empfundenen Leids zu sterben, wird von Patient*innen auch in der Palliativversorgung und hospizlichen Begleitung geäußert. Ein solcher Todeswunsch stellt für alle in der Begleitung Tätigen eine Herausforderung dar. Unsicherheit, Sprach- und Hilflosigkeit sind meist erste Reaktionen. Was aber steckt hinter den geäußerten Todeswünschen und wie geht man damit um?
Die Folgen von Krieg gestern und heute. Veranstaltung - 24.11.2024
Literarische Texte, Denkmäler auf Friedhöfen, Tagebücher und Gedichte geben über die Folgen von Krieg und Leid Auskunft. Einem Projekt mit Führung, Lesung und Musik widmete sich ein Nachmittag auf dem Friedhof und in der Kirche St. Georg in Freiburg-Sankt Georgen.
Lesung - 17.11.2024
Ist sterben schlimm? Kann es auch schön sein? Warum muss man überhaupt sterben? 15 Kinder und ihre Eltern/Großeltern haben sich in der Katholischen Akademie Freiburg getroffen, um gemeinsam mit der Autorin Katharina von der Gathen in einer interaktiven Familienlesung Fragen rund um das Lebensende auf den Grund zu gehen.
Video-Dokumentation
Zwei aufsehenerregende Gerichtsentscheidungen eröffnen neue Perspektiven im Klimaschutz: der Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts von 2021 und das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von 2024. Beide sehen Freiheitsrechte und Menschenrechte durch ungenügenden Klimaschutz gefährdet.
Wir blicken zurück auf die meistgesehenen Videos der Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Hier sind unsere Top 5.
Video-Dokumentation
Leben und Wirken Metzgers stehen für den Einsatz für Frieden, Völkerverständigung und die Einheit der Kirchen.
Video-Dokumentation
Am 6. November sprach Dr. Judith Beck vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf über ein wichtiges, aber selten behandeltes Thema: die psychologischen Herausforderungen bei Organtransplantationen. Die Berücksichtigung dieser psychologischen Aspekte könne zu einem besseren Langzeiterfolg beitragen.
Video-Dokumentation
Wie kommen wir bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in unserer Gesellschaft voran? Können wir vielleicht sogar etwas von den Aufarbeitungsprozessen in den Kirchen lernen? Und reichen die derzeit im Bundestag verhandelten gesetzlichen Bestimmungen aus, um Licht in das große gesellschaftliche „Dunkelfeld“ Missbrauch zu bringen und eine unabhängige Aufarbeitung zu befördern?
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